Praxisanleiter (m/w)

PRAXISANLEITER (M/W) …
… werden benötigt und sind gefragt! Die Aufgaben im stationären oder ambulanten Pflegebereich sind vielfältig und umfangreich. Neben der organisatorischen Verantwortung für den Einsatz und die Anleitung von Auszubildenden, neuen Mitarbeitern und angelernten Mitarbeitern trägt der Praxisanleiter die Verantwortung für eine korrekte Durchführung der jeweiligen pflegerischen und dokumentarischen Tätigkeiten des anzuleitenden Mitarbeiters. Insbesondere Kenntnisse personalführungstechnischer, juristischer, psychologischer, lerntechnischer und pflegerisch-medizinischer Bereiche sind erforderlich.

Infomaterial KursbeginnOnline Anmeldung

INHALTE
Die Inhalte dieser berufsbegleitenden Weiterbildung orientieren sich an den Empfehlungen des Standards „Praxisanleitung in der Altenpflege in NRW“:
// Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen
// Berufliches Selbstverständnis entwickeln
// Anleitungsprozess durchführen
// Beurteilen und Bewerten des Ausbildungsgeschehens
// Praktische Anleitung vorbereiten, durchführen und evaluieren

Als schriftliche Ausarbeitung muss eine Projektarbeit erstellt werden, deren Bestandteile sind:
// Beschreibung der Rahmenbedingungen: Einrichtung, Eigenanalyse, Schüleranalyse, Bewohneranalyse
// Thema der Anleitungssituation: Thema, Theoretische Begründung zur Wahl des Themas, die Handlungskette
// Pädagogisches und didaktisches Konzept
// Umsetzung des Anleitungsthemas (Planung, Durchführung),
Beurteilung der Durchführung (Selbsteinschätzung des Schülers, Beurteilung durch den Anleiter)

ZIEL
Mit der Weiterbildung zum Praxisanleiter sollen in den oben genannten Bereichen diese Kenntnisse vertieft, erneuert und weiterentwickelt werden. Wer gut ausbilden möchte, benötigt gute Ausbilder/Ausbilderinnen.

VORAUSSETZUNG
abgeschlossene Ausbildung als
// Altenpfleger/-in oder
// Gesundheits- und Krankenpfleger/-in oder
// Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in
Jeweils mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung in dem erlernten Beruf. Der Teilnehmer (m/w) ist für das Vorliegen der jeweiligen Seminarvoraussetzungen selbst verantwortlich.
Für die persönliche Eignung wird keine Haftung übernommen.

ORGANISATION
Die Theoriestunden des Lehrgangs unterteilen sich in Präsenzunterrichte, selbstgesteuerte Lernphasen und projektbezogenes Arbeiten. Teile des Präsenzunterrichtes können kursübergreifend angeboten werden.
// DAUER ein Semester – ca. 1/2 Jahr, berufsbegleitend in Teilzeit
// UMFANG ca. 200 Theoriestunden
// UNTERRICHTSZEITEN zweimal wöchentlich jeweils von ca.17.00 bis 21.00 Uhr. Einzelne Unterrichtsanteile können ganztags bzw. am Wochenende durchgeführt werden.
// FERIEN sind abhängig vom jeweiligen Bundesland: Weihnachtsferien, Kar- und Osterwoche, die ersten vier Wochen der Sommerferien und die erste Woche der Herbstferien.

LEISTUNGSKRITERIEN
// Fehlzeitenanteil von max. 10% der Gesamtstunden
// Verfassen der schriftlichen Projektarbeit, erfolgreiche Teilnahme an einem mündlichen Abschlusskolloquium und Durchführung einer praktischen Anleitungssituation.
Näheres regelt die jeweils aktuelle Prüfungsordnung.
Änderungen vorbehalten.

Wichtige Information: Im Zusammenhang mit der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (siehe § 4 des Referentenentwurfs) gelten ab 2020 andere Anforderungen an die Weiterbildung zur Praxisanleitung. Die pädagogische Zusatzqualifikation wird demnach mindestens 300 Stunden umfassen und darüberhinaus sind regelmäßige berufspädagogische Fortbildungen im Umfang von mindestens 24 Stunden jährlich nachzuweisen. Für alle Personen, die bis zum 31. Dezember 2019 eine Weiterbildung nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers absolviert haben, wird diese der neuen berufspädagogischen Zusatzqualifikation gleichgestellt.

Wir empfehlen eine Anmeldung frühzeitig vor Lehrgangsbeginn. Die Bestätigung der Aufnahme kann erst nach Eingang der vollständigen Bewerbungsunterlagen erfolgen.

Dieser Kurs hat die Nummer: PRAX 17
Hier finden Sie unsere Prüfungsordnungen.